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Der Ablauf der Seed-Implantation

Am Tag vor dem Eingriff Ungefähr 2 Wochen vor der Implantation wird die Prostata mittels transrektalem Ultraschall vermessen, damit die benötigte Zahl der Seeds bestellt werden kann. Vor der Implantation müssen verschiedene Medikamente eingenommen werden, um die möglichen Nebenwirkungen in ihrem Ausmaß zu vermindern. Vorteilhaft ist am Vortag der Implantation die Einnahme nur flüssiger Kost.
Am Tag des Eingriffs An diesem Morgen finden Sie sich nüchtern, das heißt ohne 6 Stunden zuvor etwas gegessen oder getrunken zu haben, zum vereinbarten Termin im Operationsbereich ein. Tabletten dürfen nur nach vorheriger Absprache mit dem Narkosearzt eingenommen werden. Die Seed-Implantation dauert einschließlich der Vorbereitungen und abschließenden Kontrollen etwa 90 Minuten und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Danach bleiben Sie für circa zwei Stunden unter medizinischer Kontrolle im Aufwachraum. Wenn sich der Kreislauf stabilisiert hat, werden Sie zur Station gebracht und bleiben noch einen Tag zur Überwachung in der Klinik. Wenige Stunden nach dem Eingriff dürfen Sie bereits wieder leichte Kost und Getränke zu sich nehmen.
Die erste Zeit nach dem Eingriff Am Tag nach der Operation erwarten die Ärzte Sie noch einmal zu einem abschließenden Gespräch und einer Kontrolluntersuchung. Radfahren und Saunabesuche sind für etwa sechs Wochen untersagt. Bei einem normalen Verlauf können Sie bereits wenige Tage nach der Seed-Implantation wieder Ihrem gewohnten Alltag bzw. Ihrer Berufstätigkeit nachgehen. Schweres Heben und Tragen sollte allerdings in den ersten 4 Wochen unterbleiben. Nach vier Wochen wird Ihr behandelnder Urologe ein weiteres CT zur Kontrolle der Seedlage vornehmen lassen und Sie noch einmal untersuchen, um die Akutreaktionen zu erfassen. Weitere Nachuntersuchungen erfolgen im 1. Jahr dreimonatlich, bis zum 5. Jahr halbjährlich und anschließend jährlich.

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